23.2.06

Mit Pulver und Blei?

Mecklenburg-Vorpommern erlaubt seit heute, kranke Wasservögel mit Bleimunition zu töten. Damit soll die Ausbreitung von Viren minimiert werden.

Naturschutzverbände machen bleihaltige Munition für Schwermetallvergiftungen von Vögeln und Böden verantwortlich. Besonders Raubvögel wie Seeadler reagieren empfindlich. Sie nehmen Blei auf, wenn sie angeschossene Tiere erbeuten und reichern es im Körper an. Der Einsatz herkömmlicher Munition ist in einigen Bundesländern verboten bzw. eingeschränkt und im Ausland zum Teil gänzlich untersagt.

Derzeit liegen die Preise bleifreier Munition leicht über denen für Bleischrot.


Weiterführende Links:

Diskussion über bleifreie Munition in einem Forum des ökologischen Jagdverbandes e. V.

Foto: Jagdschloß Glienicker See (Lienhard Schulz) - Lizenz: GFDL

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