8.3.06

Neues aus Rügen

Zum Wochenbeginn sind auf Rügen in der Nähe der Wittower Fähre zwei wildlebende Katzen entdeckt worden, die wahrscheinlich das H5N1-Virus in sich trugen. Es soll geklärt werden, ob die toten Tiere infizierte Wildvögel gefressen haben. Durch den Fund hat sich das Infektionsrisiko für Menschen nicht verändert, sagte eine Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Institutes.

Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer kündigte an, die Schutzmaßnahmen nach der Bestätigung der Infektion bei den beiden Katzen nicht verstärken zu wollen.

In Mecklenburg-Vorpommern wird sich heute der Landtag in einer aktuellen Stunde mit der neuen Situation befassen. Landwirtschaftsminister Backhaus erwarte, dass auf Rügen alle frei herumlaufenden Tiere, die gefährdet sind, eingefangen werden. "Die Insel Rügen hat eine hohe Verantwortung für Deutschland, Europa und die Welt", so der Landwirtschaftsminister [1].

[1] NDR-Meldungen - Vogelgrippe in Norddeutschland


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