7.3.06

Risikoabschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat am Wochenende eine neue Einschätzung der Risiken einer H5N1-Infektion von Nutzgeflügelbeständen veröffentlicht [1].

Wild- und Zugvögel bilden für Hausgeflügelbestände ein hohes Infektionsrisiko. Als genauso gefährlich gilt die Einschleppung der Seuche durch Personen oder Fahrzeuge. Säugetiere spielen bei der Verbreitung der Vogelgrippe keine wichtige Rolle. Die Gefahr, daß sie das Virus weitertragen, gilt als mäßig bis vernachlässigbar.

Zur Vorbeugung empfehlen die Fachleute strikte Zutrittskontrollen, strenge Hygienemaßnahmen und eine verstärkte Beobachtung von Wildvögeln und Beutegreifern. Eine Impfung wird nicht empfohlen.

Haustiere sollten in Beobachtungsgebieten im Haus bleiben bzw. angeleint werden, halbwilde Tiere sollten nicht ins Haus oder in die Nähe von Geflügel gelangen können.

[1] Aktuelle Risikobewertung H5N1 - Friedrich-Loeffler-Institut vom 4.3.06


Zeichnung: Influenza-Virus (M. Eickmann) - Lizenz: gemeinfrei (public domain)

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